Neuer Trauerpavillon und Ruhewald für den Waldfriedhof Borgsdorf

Auf dem Waldfriedhof Borgsdorf gibt es neue Angebote für Abschied und Bestattung. Die Stadt Hohen Neuendorf hat dort einen Trauerpavillon errichtet. Zum 1. Januar 2027 soll zudem der neue Bereich „Ruhewald“ eröffnet werden.
Trauerpavillon bereits errichtet
Der neue Trauerpavillon soll einen festen Ort für Trauerfeiern und das Gedenken bieten, der unabhängig von der Witterung genutzt werden kann. Nach Angaben der Stadt können Familien und Freunde dort in ruhiger Umgebung zusammenkommen, um Abschied zu nehmen.
Im Jahr 2026 steht der Trauerpavillon zunächst kostenfrei für entsprechende Nutzungen zur Verfügung. Mit Inkrafttreten der neuen Friedhofssatzung zum 1. Januar 2027 wird die Nutzung gebührenpflichtig.
„Ruhewald“ startet zum Jahresbeginn 2027
Mit Beginn des Jahres 2027 will die Stadt auf dem Waldfriedhof Borgsdorf auch den „Ruhewald“ eröffnen. Vorgesehen ist dort eine naturnahe Form der Urnenbestattung. Im Mittelpunkt steht der vorhandene Baumbestand; die Grabstätten sollen sich möglichst unauffällig in die natürliche Umgebung einfügen.
Nach den Angaben der Stadt soll der „Ruhewald“ bewusst einen anderen Charakter als ein klassisches Grabfeld haben. Auf Grabsteine, Grabeinfassungen und umfangreiche Grabgestaltung wird verzichtet. Die Erinnerung an die Verstorbenen erfolgt durch Baumplaketten an den jeweiligen Bäumen.
Welche Grabformen vorgesehen sind
Im „Ruhewald“ werden unterschiedliche Grabformen an Bäumen angeboten. Aus den von der Stadt freigegebenen und verfügbaren Bäumen kann ein Standort ausgewählt werden.
- „Partnerbaum“: Platz für zwei Urnen; vorgesehen für die gemeinsame Bestattung von zwei Personen.
- „Familien- und Freundschaftsbaum“: Platz für bis zu acht Urnen; damit können mehrere Angehörige einer Familie oder Freunde an einem gemeinsamen Baum ihre letzte Ruhestätte finden.
- „Gemeinschaftsbaum“: Platz für bis zu acht Urnen.
Auch eine anonyme Urnengemeinschaftsanlage
Ab sofort bietet die Stadt auf dem Waldfriedhof Borgsdorf außerdem eine anonyme Urnengemeinschaftsanlage an. Die Beisetzung erfolgt innerhalb der Gemeinschaftsanlage ohne individuelle Kennzeichnung der einzelnen Grabstelle.
Blumenschmuck oder Grablichter dürfen am befestigten Pflasterrand der Anlage abgelegt werden.
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