Oberbürgermeister Tobias Schick warnt vor Folgen der geplanten Minijob-Reform

Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick warnt vor Folgen der Minijob-Reform und fordert den Erhalt für Gastronomie, Tourismus und andere Branchen.

Von Redaktion Cottbus1 Min. Lesezeit
Oberbürgermeister Tobias Schick warnt vor Folgen der geplanten Minijob-Reform

Foto: cottbus.de

Foto: cottbus.deBild 1 von 4

Der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick warnt vor negativen Folgen der geplanten Minijob-Reform. Nach seiner Einschätzung müsse dieses flexible Instrument vor allem in wichtigen Branchen wie Gastronomie und Tourismus erhalten bleiben, weil dort andernfalls noch schwerer Arbeitskräfte zu finden seien.

Schick betont, beide Branchen prägten das Bild einer lebendigen und dynamischen Stadt und seien Teil des Strukturwandels in der Lausitz. Minijobs könnten zudem Menschen im Ruhestand helfen, sich etwas dazuzuverdienen. Auch für Studierende seien sie ein wichtiges Angebot, was in einer Stadt mit einer technisch geprägten und einer medizinischen Universität besonders deutlich werde.

Darüber hinaus böten Minijobs Menschen eine Einstiegschance in den Arbeitsmarkt, die bislang aus unterschiedlichen Gründen keinen Schul- oder Berufsabschluss erlangt hätten. Der Oberbürgermeister verweist darauf, dass Kommunen ein solches Instrument für einen flexiblen Arbeitsmarkt und den damit verbundenen Anreiz nicht leichtfertig aufgeben sollten, da dies vor allem Menschen mit geringem Einkommen treffen würde.

Schick steht nach eigenen Angaben bei regelmäßigen Unternehmensbesuchen im stetigen Austausch mit der heimischen Wirtschaft. Zudem hat er einen Wirtschaftsbeirat eingerichtet.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

Einfache Sprache