431 Jugendliche erkunden Berufe in Westbrandenburg

431 Schülerinnen und Schüler lernten am 7. Oktober bei 30 Unternehmen in Westbrandenburg Berufe kennen und probierten praktische Aufgaben aus.

Von Redaktion Brandenburg an der Havel1 Min. Lesezeit

Wie werden ältere Menschen gepflegt, wie wird Glas für Yachten geschnitten und welche Aufgaben hat eine Stadtverwaltung? Antworten darauf erhielten 431 Schülerinnen und Schüler am 7. Oktober bei den „Offenen Unternehmensbesuchen 2026“.

Insgesamt 30 Unternehmen und Institutionen aus Westbrandenburg öffneten ihre Türen. Die Jugendlichen konnten verschiedene Berufsfelder kennenlernen, Beschäftigten über die Schulter schauen und selbst praktische Aufgaben ausprobieren. Mit 480 gebuchten Zeitslots wurde laut Mitteilung ein Höchststand erreicht.

Bei der BWB Betonwerke Berlin Brandenburg GmbH flochten Teilnehmende Draht, bei der Heidelberger Druckmaschinen GmbH wurde gebohrt und gelötet. Im Senioren- und Pflegezentrum Brandenburg an der Havel konnten Jugendliche mit einem Alterssimulationsanzug und einem Rollstuhlparcours körperliche Einschränkungen nachempfinden. Weitere Einblicke gaben unter anderem das Bestattungsunternehmen Schnee, die Caritas Klinik St. Marien und die Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel.

Aus den Besuchen ergaben sich auch konkrete nächste Schritte: Bei der BWB wurde im Anschluss an einen Termin ein Praktikum vereinbart. Eine Teilnehmerin knüpfte an einen Kontakt zur Jedermann-Gruppe an, den sie bereits beim Azubi-Speed-Dating im Juni hergestellt und anschließend beim Berufemarkt Westbrandenburg vertieft hatte.

Auch Oberbürgermeister Daniel Keip und Bürgermeister Thomas Rosenberg informierten sich über Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten. In Brandenburg an der Havel stellten unter anderem Verwaltung, Bauhof, Vermessung und Berufsfeuerwehr ihre Tätigkeiten vor. Bei Besuchen in Premnitz standen Berufe rund um Energie und Energieversorgung im Mittelpunkt.

Die „Offenen Unternehmensbesuche“ sind ein gemeinschaftliches Angebot der Städte Brandenburg an der Havel, Rathenow und Premnitz sowie des Landkreises Havelland. Sie sollen jungen Menschen die berufliche Vielfalt der Region zeigen, Kontakte zu Arbeitgebern ermöglichen und Perspektiven für Ausbildung und duales Studium aufzeigen.

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