Brandenburg setzt auf neue Kerntechnik
AfD plant Kompetenzzentrum für Dual-Fluid- und Small Modular Reactors bis 2026 zur Stärkung der Energieversorgung

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Die AfD-Landtagsfraktion Brandenburg bringt ein ambitioniertes energiepolitisches Vorhaben ins Spiel: Der Aufbau eines Kompetenzzentrums für Dual-Fluid-Reaktoren und Small Modular Reactors (SMR) soll das Bundesland als Vorreiter für zukunftsweisende Energietechnologien positionieren. Mit dieser Initiative will die Fraktion ein Gegengewicht zur bisherigen, wetterabhängigen Energieversorgung schaffen und langfristig Versorgungssicherheit gewährleisten.
Fokus auf neue Kerntechnologien
Im Zentrum des Vorstoßes stehen zwei innovative Reaktortechnologien:
Der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion hebt hervor: „Eine überwiegend wetterabhängige Energieversorgung reicht nicht aus, um die langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Wind und Sonne allein können die Energieversorgung nicht stabil absichern. Wir brauchen zusätzlich grundlastfähige, sichere und bezahlbare Lösungen – genau das bieten Dual-Fluid- und Mini-Kraftwerke mit ihrem enormen Potenzial.“
Die Fraktion kritisiert, dass teure Gas-Reservekraftwerke aufgrund hoher Preise und unsicherer Verfügbarkeit keine nachhaltige Alternative seien.
Brandenburg als Innovationsstandort
Die AfD-Fraktion schlägt vor, bis Ende 2026 ein modernes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Brandenburg einzurichten. Hierfür soll die Landesregierung Kooperationen mit Universitäten, Fraunhofer- und Helmholtz-Instituten sowie weiteren Forschungseinrichtungen und Industriepartnern eingehen.
Mit Verweis auf internationale Aktivitäten betont die Fraktion, dass Länder wie Kanada, die USA, Frankreich, Japan und Ruanda bereits massiv in diese Technologien investieren. Deutschland drohe nach Ansicht der AfD-Fraktion, den Anschluss an eine weltweit bedeutende Schlüsseltechnologie zu verlieren.
Mögliche Vorteile und Finanzierung
Laut Pressemitteilung bieten Dual-Fluid-Reaktoren und SMRs zahlreiche Vorteile:
Das vorgeschlagene Zentrum soll die Energiesicherheit stärken und neue wirtschaftliche Impulse in der Region setzen. Die Finanzierung hält die Fraktion für realistisch, weil Mittel aus „gescheiterten oder kaum genutzten Wasserstoffprojekten“ sowie Förderprogramme von Bund und EU herangezogen werden könnten.
Perspektiven und Ausblick
Mit dem Antrag positioniert sich die AfD-Fraktion als Treiber neuer Energietechnologien, die auch über Brandenburg hinaus diskutiert werden. Wie die politische und gesellschaftliche Debatte darüber verläuft – insbesondere angesichts bestehender Kontroversen um Kernenergie in Deutschland – bleibt abzuwarten.
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